Betrieb

Der landwirtschaftliche Betrieb Neuhof ist nun schon seit vier Generationen in unserem Besitz. Zuerst noch klein und mit wenigen Betriebszweigen, sind wir über die Jahre gewachsen und zu einem Betrieb mit vielen Betriebszweigen geworden. Nachhaltigkeit und Beständigkeit sind unsere Leitsätze für unseren Betrieb.

Video von unserem Betrieb

Land

Das Neuhof-Team bewirtschaftet im Ganzen 45 Hektar Land. Diese 45 Hektaren werden als Grünflächen (Weideland, Oekoflächen und Naturwiesen) und als ackerbauliche Flächen genutzt. Wir bauen Winterweizen, Wintergertse, Silomais, Kartoffeln sowie Zwiebeln, Randen und Raps an. Der Weizen und die Gerste werden ohne chemische Pflanzenschutzmittel angebaut und wird unter dem Label IP-Suisse vermarktet. Ein Teil des Weizenmehls ist auch bei uns im Hofladen erhältlich. Der Raps wird ebenfalls durch IP-Suisse vermarktet und wird als Extenso-Raps angebaut. Das bedeutet, dass beim Anbau keine Insektizide, Fungizide oder Wachstumsregulatoren eingesetzt werden. Der Mais wird für die Fütterung unser Mutterkühe und Kälber eingesetzt. Die Kartoffeln, die wir auf 3 Hektaren anbauen, darunter Frühkartoffeln unter Vlies und Lagerkartoffeln, werden alle direkt vermarktet. Entweder bei uns im Hofladen oder in Restaurants und anderen Lebensmittelläden in der Region. Die Zwiebeln (Winter- und Sommer-Zwiebeln) und Randen werden auf je 3, beziehungsweise 2 Hektaren angebaut. Die Zwiebeln werden zum Teil in den Handel gegeben und zum Teil direkt vermarktet. Der grösste Teil der Randen geht ebenfalls in den Handel. Ein kleiner Teil wird gebraucht um Weber's Randensalat herzustellen, der im Hofladen und diversen weiteren Lebensmittelläden erhältlich ist.

Von den Grünflächen, die rund ein Drittel unserer landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmacht, ist wiederum ein Drittel ökologische Ausgleichsfläche. Diese Fläche wird sehr extensiv bewirtschaftet um die Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Darum haben diese Flächen einen hohen botanischen Wert und viele Arten, die schützenswert sind, sind in diesen Flächen vorhanden, wie z.B. die Spitzorchidee. Um die Nützlinge und Bienen zu schützen, werden unsere Grünflächen nur mit einem Mähwerk ohne Aufbereiter gemäht.

Wann immer möglich wird auf die Natur und den Boden Rücksicht genommen. Wir arbeiten mit und für die Natur.

Tierhaltung

Im Jahr 2014 haben wir mit der Milchwirtschaft aufgehört und sind auf Mutterkühe für die Fleischproduktion umgestiegen. Dafür haben wir einige unserer Milchkühe behalten und nutzen sie jetzt als Mutterkühe. Der Milchpreis war im Keller und der Ertrag deckte nicht mehr die Kosten für Futter und Aufzucht der Milchkühe. Auch fiel die geringere Arbeitsbelastung bei der Mutterkuhhaltung gegenüber der Milchwirtschaft ins Gewicht.

Wir sind bei Mutterkuh Schweiz, mit dem Markenprogramm Natura-Beef angeschlossen. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei der Mutter und wird so vorwiegend mit Muttermilch aufgezogen. Auch die Mutterkühe erhalten nur Raufutter (Sortierabgang Kartoffeln und altes Brot) ohne Kraftfutterzusatz. Sobald genug Bestellungen eingegangen sind, lassen wir ein Rind (ca. alle 3-4 Monate) schlachten und benachrichtigen die Besteller. Sie erhalten ein Mischpaket (1/16 vom Rind) mit Fleisch von natürlicher Haltung und guter Qualität.

Zusätzlich zu den Kühen haben wir 700 Legehennen in Freilandhaltung. Da wir mit der Milchwirtschaft aufgehört haben und die Herde für die Mutterkuhhaltung verkleinert haben, hatten wir nun plötzlich mehr Platz zur Verfügung.

Daher haben wir bei uns auf dem Hof Platz für Pensionspferde. Dazu gehört auch ein Ausssen-Reitplatz. Die Pferde werden in Vollpension gehalten. Bei Interesse dürfen Sie sich gerne melden.